Hack the Pandemic / Maker vs Virus
Auch in Deutschland ist das öffentliche Leben weitestgehend zum Erliegen gekommen um die Ausbreitung des Virus COVID-19 zu verlangsamen.
Bei meinem Arbeitgeber, der Hochschule Emden/Leer wurde auf Notbetrieb umgestellt und die Lehrveranstaltungen finden so gut es geht online statt. Auch ich bin zu Home-Office verdonnert. Da wir aber viele Kapazitäten auf dem Bereich der additiven Fertigung haben, hat sich nun eine kleine Taskforce gebildet um zunächst Gesichtsmasken aka. Faceshields herzustellen. Das geht ziemlich gut, da auch die meisten von uns 3D-Drucker zuhause haben. Außerdem werden wir tatkräftig von vielen Studierenden mit 3D-Druckern zuhause unterstützt.

Nach anfänglichem Alleingang haben wir uns der Initiative Maker vs Virus angeschlossen. Wir sind dem #hub-ostfriesland vom Makerspace Nortmoor beigetreten und haben das FabLab zur zentralen Anlaufstelle in Emden und Umgebung gemacht. Derzeit haben wir eine Kapazität von etwa 250 Faceshields am Tag.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Helfer!
Sollte bedarf an Ventilen/Ersatzteilen entstehen, sind wir in der Hochschule auch fähig kurzfristig individuelle Lösungen zu entwickeln und zu produzieren. Wir haben so ziemlich alle additiven Fertigungsverfahren in der Hochschule zur Verfügung.
Für Anfragen in Ostfriesland bitte fablab@hs-emden-leer.de benutzen. Oder das folgende Kontaktformular:
www.makervsvirus.org
Oldenburger Infoseite
Update 09.04.2020:
Wir sind nun in Kontakt mit dem Emder Krisenstab zur besseren Koordinierung.
Außerdem besteht Kontakt zum Hub-Oldenburg und Hub-Ammerland.
Update 18.08.2020:
Wir haben etwa 3500 Shields gefertigt und verteilt. Die Nachfrage ist seit einer Weile fast gänzlich verschwunden.